Neues Format „innotreff MV – WiSSENSCHAFFT WiRTSCHAFT“ gestartet
Am 22. Juli 2025 fand in der Campusbibliothek Südstadt die Premiere des neuen Formats „innotreff MV – WiSSENSCHAFFT WiRTSCHAFT“ statt. Rund 70 Forschende sowie Vertreter/-innen aus Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern trafen sich um sich über aktuelle Entwicklungen und Erfindungen auszutauschen. Die Veranstaltung markierte nicht nur das 40-jährige Bestehen des Patent- und Normenzentrums (PNZ), sondern auch den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die zukünftig regelmäßig an verschiedenen Orten im Land stattfinden soll. Organisiert wurde der erste „innotreff MV“ durch das PNZ, die Industrie- und Handelskammer zu Rostock und die Universität Rostock Service GmbH.

Neues Format „innotreff MV – WiSSENSCHAFFT WiRTSCHAFT“ gestartet
Am 22. Juli 2025 fand in der Campusbibliothek Südstadt die Premiere des neuen Formats „innotreff MV – WiSSENSCHAFFT WiRTSCHAFT“ statt. Rund 70 Forschende sowie Vertreter/-innen aus Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern trafen sich um sich über aktuelle Entwicklungen und Erfindungen auszutauschen. Die Veranstaltung markierte nicht nur das 40-jährige Bestehen des Patent- und Normenzentrums (PNZ), sondern auch den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die zukünftig regelmäßig an verschiedenen Orten im Land stattfinden soll. Organisiert wurde der erste „innotreff MV“ durch das PNZ, die Industrie- und Handelskammer zu Rostock und die Universität Rostock Service GmbH.
Im Mittelpunkt stand der Dialog zwischen regionalen Unternehmen und Wissenschaftlern/-innen der Universität Rostock, die ihre neuesten Erfindungen und Forschungsansätze präsentierten. Ein besonderer Höhepunkt war die Tech-Börse, bei der führende Wissenschaftler/-innen ihre innovativen Technologien aus den Bereichen Maschinenbau, Medizintechnik, Physik und Chemie in kurzen Präsentationen vorstellten. Vorträge und anschauliche Exponate machten die Innovationen für die Teilnehmenden greifbar und erlebbar.
„Wir müssen in punkto technologischer Entwicklung wieder vor die Welle kommen und die Studierenden frühzeitig in den Forschungsprozess einbinden“, erklärte Professor Niels Grabow, Leiter des Instituts für Biomedizinische Technik an der Universitätsmedizin Rostock. Sein Institut zählt mit zahlreichen Patentanmeldungen im Bereich Implantattechnologie und patientenspezifischer Medizinprodukte zu den führenden Anmeldern der Universität Rostock. Neben den technologischen Präsentationen erhielten die Teilnehmenden konkrete Informationen zu Förderprogrammen, steuerlicher Forschungsförderung und Kooperationsangeboten sowie über die Arbeit eines DIN-Normenausschusses.
Antje Theise, Direktorin der Universitätsbibliothek Rostock, betonte: „Das Patent- und Normenzentrum ist weit mehr als ein Serviceangebot der Bibliothek: Es ist ein zentraler Baustein der Strategie der Universität zur Forschungsförderung sowie zum Wissens- und Technologietransfer.“ Klaus-Jürgen Strupp, Präsident der IHK zu Rostock, unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und die Notwendigkeit, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Land zu halten.
„Der erste ,innotreff MV‘ fördert den wichtigen Austausch zwischen regionalen Unternehmen und der Wissenschaft in MV. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies der Auftakt für eine Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen ist“, so Steffen Bartke, Geschäftsführer im Bereich Technik bei der Liebherr Rostock GmbH. Sven Olsen, Leiter des Geschäftsbereichs Innovation, Umwelt, Verkehr, Maritime Wirtschaft bei der IHK zu Rostock bekräftigte ebenso die Relevanz der Veranstaltung für Wissenschaft und Wirtschaft in MV. „Es ist entscheidend, dass wir diese Plattformen weiter ausbauen, um die Innovationskraft der Region zu stärken“, resümierte Olsen.
Kontakt:
Dr. Erik Schreiber
Patent- und Normenzentrum
Referent für Gewerbliche Schutzrechte
Tel.: +49 381 498-8671
erik.schreiber@uni-rostock.de
Ansprechpartner der Universität Rostock Service GmbH:
Lars Worm
Patentingenieur
lars.wormuni-rostockde
+49 381 498 9803
Universität Rostock unterstützt junges Unternehmen durch Bereitstellung von Schutzrechten für innovative Biofolien-Technologie
Transferabschluss wurde unterstützt von der Universität Rostock Service GmbH
Die Universität Rostock setzt in Zusammenarbeit mit ihrer Verwertungsgesellschaft, der Universität Rostock Service GmbH, einen wichtigen Impuls zur Förderung von Ausgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich, indem sie Lizenzen für eine wegweisende Biofolien-Technologie an die Cell2Green GmbH mit Sitz in Bad Doberan vergibt. Die Technologie ermöglicht die Herstellung von biologisch abbaubaren und recyclingfähigen Verpackungsfolien.

Universität Rostock unterstützt junges Unternehmen durch Bereitstellung von Schutzrechten für innovative Biofolien-Technologie
Die globale Plastikverschmutzung ist ein drängendes Problem, das Umwelt und Ökosysteme belastet. Allein in Europa fallen jährlich mehr als 50 Millionen Tonnen nicht abbaubarer Kunststoffabfälle an, von denen 40 Prozent auf Verpackungsmaterialien entfallen. Herkömmliche Plastikfolien stellen eine große Bedrohung für das Ökosystem dar, da sie Hunderte von Jahren brauchen, um sich zu zersetzen. Bereits auf dem Markt erhältliche biobasierte Folien stellen ebenfalls keine Alternative dar, da diese meist aus schädlichen Substanzen hergestellt werden und nicht recyclingfähig sind.
Um dieses Problem zu lösen, hat Dr. Dirk Hollmann, Leiter der Arbeitsgruppe „Nachhaltige Chemie“ am Institut für Chemie und Gründer von Cell2Green, eine wegweisende Biofolien-Technologie entwickelt. Diese innovative Technologie zur Herstellung von biologisch abbaubaren und vor allem recyclingfähigen Verpackungsfolien aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen wie Holz und Stroh bietet eine vielversprechende Lösung für das Problem der Plastikverschmutzung. Die Universität Rostock hat maßgeblich dazu beigetragen, die Schutzrechte für diese zukunftsweisende Technologie zu sichern. Außer in Deutschland hat die Universität Rostock die Erfindung von Dr. Hollmann in Europa, den USA, Kanada, Japan und China zum Patent angemeldet, was die internationale Reichweite und dass Potenzial der Technologie von Cell2Green unterstreicht.
Dr. Peter Volle, zuständig für Hochschulerfindungen/Patent- und Schutzrechte an der Universität Rostock, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Cell2Green: „Es ist mir eine persönliche Freude, jungen Unternehmen wie Cell2Green den Zugang zu innovativen Lösungen zu ermöglichen und damit ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Darüber hinaus trägt die Förderung von Ausgründungen aus der Wissenschaft aktiv zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Wachstumsförderung bei. Durch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft werden nicht nur die Erfolge einzelner Unternehmen gefördert, sondern auch das regionale Unternehmertum gestärkt und die langfristige wirtschaftliche Entwicklung unterstützt.“
Bereits jetzt hat Cell2Green mit den beiden Gründern Dr. Dirk Hollmann und Stefan Peuß schon in kurzer Zeit eine Reihe von Erfolgen erzielt. Die bahnbrechende Technologie zur Herstellung biologisch abbaubarer und recyclingfähiger Verpackungsfolien aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen hat dem Unternehmen bereits mehrere Auszeichnungen verschafft. Diese Erfolge beinhalten die Anerkennung beim „Inspired Ideenwettbewerb in MV“, den INNO AWARD 2022, die Teilnahme am deutschlandweit bekannten Programm „WASTE“ von FUTURY, erfolgreiche Kooperationen mit Industriepartnern wie Nestlé, Schwarz Gruppe mit Lidl und Kaufland, die Papiertechnische Stiftung, Stadtentsorgung Rostock & VEOLIA, knoell Germany, Mercer International und BRÜCKNER Maschinenbau.
Die Gründer von Cell2Green, Dr. Dirk Hollmann und Stefan Peuß, betonen die Bedeutung der Unterstützung seitens der Universität Rostock.
„Die von der Universität Rostock zur Verfügung gestellten Patente sind essenziell damit wir gemeinsam die Zukunft „einpacken“ können. Die Universität Rostock GmbH unter der Leitung von Lars Worm hat uns den Grundstein gegeben, diese Technologie durchsetzen zu dürfen. Was wäre eine Innovation, ohne das Recht, sie in der ganzen Welt verbreiten zu dürfen! Dafür wollen wir, uns recht herzlich bedanken. Wir möchten hiermit die Chance nutzen, weitere Ideenträger und Studierende zu motivieren, seid mutig, verändert mit eurer Idee vielleicht die Welt – die Universität Rostock und die Universität Service GmbH steht dabei an eurer Seite.“
Kontakt:
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Stefan Peuß, Dr. Dirk Hollmann,
Cell2Green GmbH
Mollistraße 21
18209 Bad Doberan
Telefon: 038203 853880
E-Mail: info@cell2green.de
Ansprechpartner der Universität Rostock Service GmbH:
Lars Worm
Patentingenieur
lars.wormuni-rostockde
+49 381 498 9803